09/08/2026 0 Kommentare
Seelenbretter gestalten: Den eigenen Lebensspuren nachspüren
Seelenbretter gestalten: Den eigenen Lebensspuren nachspüren
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Seelenbretter gestalten: Den eigenen Lebensspuren nachspüren
Die Kirchengemeinde Rudow lädt zu einem besonderen Kunst-Workshop auf ihren Kirchhof am Ostburger Weg ein: Auf besondere Einladung von Pfarrerin Dirschauer kommen die Künstlerin Bali Tollak und ihr Partner Günther Dennig nach Berlin, um gemeinsam mit Interessierten eigene „Seelenbretter“ zu gestalten.
Bunt bemalte Bretter als Erinnerung an die Vergänglichkeit des Lebens: Mit ihren Seelenbrettern hat Bali Tollak eine besondere Form der Auseinandersetzung mit Leben, Tod und dem, was bleibt, geschaffen. Inspiriert von den traditionellen Totenbrettern aus der Oberpfalz und dem Bayerischen Wald, gestaltet sie gemeinsam mit Günther Dennig farbenfrohe Kunstwerke, die zum Innehalten und Nachdenken einladen.
Die Seelenbretter sind keine Erinnerungsstücke für Verstorbene, sondern richten sich an die Lebenden. Sie fragen danach, was einen Menschen jenseits von Rollen, Erwartungen und äußerem Erscheinungsbild ausmacht. Als „Memento mori“ erinnern sie daran, die eigene Zeit bewusst wahrzunehmen – und laden dazu ein, über die eigenen Lebensspuren nachzudenken.
Im Workshop auf dem Kirchhof Ostburger Weg können Teilnehmende unter Anleitung des Künstlerpaares ihr eigenes Seelenbrett gestalten. Dabei können Erinnerungen, persönliche Erfahrungen oder Hoffnungen für einen kommenden Lebensabschnitt kreativ Ausdruck finden. Die entstandenen Bretter werden später zu stillen Begleitern, die Betrachtende zum Verweilen und Nachdenken anregen.
Samstag, 29. August, 10–17 Uhr
Workshop „Seelenbretter“ mit Bali Tollak und Günther Dennig
Eine Veranstaltung der Kirchengemeinde Rudow
Kirchhof Ostburger Weg, Ostburger Weg 44, 12355 Berlin
Anmeldung bis 6. August unter dirschauer@kirche-rudow.de
Teilnehmendenzahl begrenzt, Spende erbeten
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