26/10/2026 0 Kommentare
ERINNERUNG BEWAHREN: Zwei neue Stolpersteine in Schmöckwitz
ERINNERUNG BEWAHREN: Zwei neue Stolpersteine in Schmöckwitz
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ERINNERUNG BEWAHREN: Zwei neue Stolpersteine in Schmöckwitz
„Mit dem Kopf und dem Herzen stolpern“ – dazu sollen die kleinen Messingsteine im Straßenpflaster anregen, die an Menschen erinnern, die während der NS-Zeit verfolgt wurden. Am Sonntag, 8. November, werden in Alt-Schmöckwitz 16 zwei Stolpersteine für ehemalige Bewohnerinnen des Hauses verlegt: für Natalie Rechlin, die 1944 nach Theresienstadt deportiert und dort 1945 befreit wurde, und ihre Tochter Lise-Lott Gandenberger von Moisy, die während ihrer Haft in einem Gestapo-Gefängnis Verletzungen erlitt.
Die Evangelische Kirchengemeinde Schmöckwitz gestaltet den Tag rund um die Stolperstein verlegung gemeinsam mit Angehörigen der Familien Rechlin und Gandenberger. Nach einem Gottesdienst um 10 Uhr beginnt um 11.30 Uhr die Stolpersteinverlegung. Ab 12.30 Uhr gibt es im Gemeindehaus einen Mittagsimbiss, Informationen zur Geschichte von Schmöckwitz im Nationalsozialismus, Beiträge von Schülerinnen und Schülern des Evangelischen Gymnasiums Köpenick sowie Gelegenheit zu Gesprächen mit den Angehörigen.
Den Abschluss bildet um 15 Uhr die musikalische Lesung „Sag nie, du gehst den letzten Weg“ in der Schmöckwitzer Kirche. Die jüdische Kantorin und Sängerin Jalda Rebling und die Akkordeonistin Paula Sell gestalten das Programm mit jiddischer und jüdischer Musik.
Alle Interessierten sind herzlich willkommen – auch zu einzelnen Teilen des Programms.
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