Auf den ehemaligen Feldern der Dörfer Britz, Buckow und Rudow liegt heute die Gropiusstadt. Als eines der Projekte des „modernen Wohnens“ entstand hier Anfang der Sechziger in wenigen Jahren eine Hochhaussiedlung von den Ausmaßen einer Kleinstadt, jedoch ohne deren Infrastruktur. Den Menschen fehlten die Möglichkeiten, sich kennen zu lernen.


Die damals ebenfalls neu gegründeten Kirchengemeinden versuchten, dieser besonderen Wohn- und Lebenssituation durch neue Wege der Gemeindearbeit gerecht zu werden. Sie boten den Menschen die Gelegenheit, sich in Kinderkreisen, Jugendclubs und Erwachsenengruppen selbst zu organisieren.

Heute hat sich die Situation in der Gropiusstadt verbessert. Durch Infrastrukturmaßnahmen wurde der Bezirk aufgewertet. Mit den Gropiuspassagen entstand 1997 eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren. Täglich kommen etwa 60.000 Menschen aus der ganzen Umgebung hierher zum Einkaufen.

Das stellt die Kirchengemeinden vor die Herausforderung, die Identifikation der Gropiusstädter mit ihrem Stadtteil zu erhalten, ihre Verbindung zur Kirche zu stärken und dem Konsum ein spirituelles und kulturelles Angebot entgegen zu setzen. Hier können Sie mehr über die Arbeit der Kirchengemeinde in der Gropiusstadt erfahren.