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Warnung

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Donnerstag, 2. April 2020, 14:00 Uhr

Oliver Strübing führt durch das Archiv der Stasiunterlagenbehörde.

Oliver Strübing, Archivar beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des  Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), der uns bereits  im November 2018 von seiner Arbeit  berichtete, wird uns am 2. April durch die „Stasi-Stadt“ des ehemaligen  Dienstkomplexes des MfS führen. Fast 40 Jahre lang versuchte die Stasi  mittels eines ausufernden Apparats,  der Informationen sammelte, auswertete und gegen die eigenen Bürger missbrauchte, das Machtmonopol der  SED zu manifestieren. Die Fäden dieses  Informationsnetzes, dessen Macht sich aus Angst und Misstrauen speiste, liefen in der Normannenstraße in  Berlin-Lichtenberg zusammen, wo ein ganzer Stadtteil um den Dienstsitz des Ministers entstand. Am 15. Januar 1990 bemächtigte sich die Zivilgesellschaft dieses widerrechtlich entstandenen  Herrschaftswissens. Die Stasi hinterlässt mehr als 111 Kilometer Ordner mit  Unterlagen. Die Dimension der Überwachung und des Machtmissbrauchs wird darin auch für zukünftige Generationen nachvollziehbar. Seit dreißig Jahren beweist der BStU, wie heilsam  die Auseinandersetzung mit diesen sensiblen Unterlagen ist.

Beginn: 14 Uhr, Treffpunkt: MfS-Archiv, Foyer im Haus 7,
Dauer: ca. 2 Stunden.

Verkehrsanbindung: ab Eichwalde
bis S-Bhf. Frankfurter Allee / Umstieg in U-Bahnlinie U 5,
Ausstieg: Magdalenenstraße

(Foto: pixabay.com)

Mitwirkende
Oliver Strübing, Archivar bei der Stasiunterlagenbehörde
Ort Beginn: 14 Uhr, Treffpunkt: MfS-Archiv, Foyer im Haus 7, Dauer: ca. 2 Stunden
Preis
frei