Veröffentlicht am Mi., 25. Nov. 2020 11:05 Uhr

Obdachlose und Wohnungslose – Menschen, die nicht zu Hause bleiben können, weil sie kein Zuhause haben, trifft die Coronakrise besonders hart. Anlaufstellen und Hilfeeinrichtungen wie Tafeln, Sanitärstationen und Wärmestuben sind teilweise geschlossen. Es fehlt den Betroffenen an Einkommen, weil sie keine Straßenzeitungen mehr verkaufen können. Auch sammeln mehr Menschen Pfandflaschen.

Seit Mitte März werden in der Tee- und Wärmestube Neukölln daher kontinuierlich Lunchpakete verteilt. Knapp 350 Pakete pro Woche sind es aktuell, insgesamt bisher 12.387. Vorbereitet werden die Essenspakete ehrenamtlich von Mitarbeitenden im Haus Britz, einer barrierefreien Wohnanlage der Diakoniewerk Simeon gGmbH. Sie enthalten eine warme Mahlzeit, eine Brotzeit, Getränke, Obst sowie Joghurt oder Quark.

"Die Pandemie ist auch im Januar sicher noch nicht vorbei. Um die Aktion Lunchpakete fortzusetzen, benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung“, sagt Thomas deVachroi, Armutsbeauftragter des Diakoniewerks Simeon. „Ich bitte eindringlich, die Ärmsten der Armen nicht im Stich zu lassen – gerade auch in der Advents- und Weihnachtszeit“

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Bitte helfen Sie mit einer Spende an:

Spendenkonto:

Diakoniewerk Simeon gGmbH
Kennwort: „Armut eine Stimme geben!“
IBAN: DE90 3506 0190 0000 0300 07
BIC: GENODED1DKD
Kreditinstitut: KD-BANK (Bank für Kirche und Diakonie)  

Foto: Wilfried Winzer

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