Veröffentlicht am Mi., 25. Mär. 2020 12:15 Uhr

„Denkt auch an die Menschen, die jetzt kein Zuhause haben“ – Thomas de Vachroi mit einem Aufruf, Lebensmittel für Obdachlose zu spenden  

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, schränken auch viele soziale Einrichtungen alle Kontakte ein. So musste die Tee- und Wärmestube Neukölln auf Grund der Bestimmungen und staatlichen Verordnungen ihre Räumlichkeiten schließen. „Die Gruppe der Wohnungslosen ist von der aktuellen Krise besonders betroffen“, sagt Thomas de Vachroi, Armutsbeauftragter des Diakoniewerkes Simeon und Leiter des Hauses Britz. „Diese Menschen sind kaum mehr in der Lage sich über Wasser zu halten, weil die Straßenspenden und Lebensmittelspenden zu neunzig Prozent zurückgegangen sind.“ 

Im Haus Britz werden deshalb Essenspakete gepackt und montags, mittwochs und sonntags jeweils in der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr ausgegeben. „Um das Ansteckungsrisiko gering zu halten, werden die Pakete mit größtmöglicher Distanz aus dem Fenster gereicht“, erklärt Thomas de Vachroi, der auch dieses Hilfsangebot organisiert. „Das ist eine fürchterliche Situation für die Menschen, aber auch für uns.“

Im Interview mit berlin24TV berichtet er über die Situation der wohnungslosen Menschen, ruft zu Lebensmittelspenden auf und erklärt, warum er die sogenannten Gabenzäune durchaus kritisch sieht: 

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