Veröffentlicht am Do., 6. Dez. 2018 14:49 Uhr

Evangelische Christen in Russland gibt es schon seit dem 14. Jahrhundert, jedoch werden sie nicht wirklich unterstützt sondern eher verabscheut. Weil der Protestantismus stark von den deutschstämmigen Russen geprägt wird und sehr viel Deutsch-Russen nach Deutschland ausgewandert sind, löst sich der Glaube im Alltag immer mehr auf. Die evangelische Kirche kämpft dagegen an.

Obwohl Russland die größte lutherische Kirche besitzt und der Protestantismus die viertstärkste Glaubensrichtung des Landes ist, können die Protestanten ihre Religion nicht offen ausüben. Religionsfreiheit wird immer mehr ein Problem, da der russische Präsident Wladimir Putin einen zu starken Einfluss des Protestantismus befürchtet. Private Zusammenkünfte evangelischer Christen werden geprüft, sie dürfen ihre Gottesdienste nur noch in Kirchen halten. Es werden nicht einmal mehr Veranstaltungssäle an sie vermietet.

Ich vermute, dass es in absehbarer Zeit zu noch massiveren Einschränkungen kommen könnte, wenn Putin den Protestanten die Ausübung ihres Glaubens komplett verbietet.  Ich habe mir Russland als Land ausgewählt, da ich entfernte Verwandte dort habe.

(Foto: pixabay.com)

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