Veröffentlicht am Mi., 19. Sep. 2018 13:53 Uhr

Am 28. September 2018 fand die Neueröffnung der Jugendfreizeiteinrichtung UFO in der Gropiusstadt statt – jetzt in Trägerschaft des Kirchenkreises.

Das UFO in der Lipschitzallee 27 war bis  März dieses Jahres ein bezirkliches Kinder- und Jugendzentrum. Dann wurde vom Bezirk ein neuer Träger für die offene Jugendarbeit gesucht, der sich auf Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren konzentriert und sie mit Angeboten in den Bereichen Medien, Technik und Sport anspricht. Nach einem Interessensbekundungsverfahren ging die Trägerschaft zum 16. Juli  auf den Ev. Kirchenkreis Neukölln über.  

„Mich hat das UFO gleich begeistert“, sagt Stefan Pester, Kreisbeauftragter für die Jugendarbeit. „Dieses große, helle und freundliche Haus ist ein toller Ort für Jugendarbeit“. Im Aufbau sind ein Kreativraum mit einer Nähwerkstatt, ein Technikraum für Robotik, ein Bewegungsraum und eine Siebdruckwerkstatt. Es gibt Musikangebote, Crosstraining, Boxen und Aktivitäten nur für Mädchen. In der Bildungsarbeit sollen bestehende Kooperationen mit dem Verein „Gropiusstadt bildet sich e.V.“ und dem Campus Efeuweg fortgesetzt werden.

Vier neue Mitarbeitende wenden sich hier nun mit ihren Angeboten an die Jugendlichen aus dem Umfeld in der Gropiusstadt, in Buckow-Nord und Rudow: Ela Herpich kümmert sich um die Mädchenarbeit, Oli Ernst hat seinen Schwerpunkt im Bereich Sport, Jacob Schnaak wird Breakdance und Graffiti anbieten und Mirjam Blumenschein bringt Medienkompetenz und Erfahrung im interreligiösen Dialog mit. Der überwiegende Anteil der Personalkosten wird vom Bezirksamt refinanziert. Die Leitung des Hauses hat zunächst kommissarisch Stefan Pester, der Kreisbeauftragte für die Jugendarbeit im Ev. Kirchenkreis Neukölln, übernommen. Er wird dabei von Arnd Mechsner, ebenfalls aus dem kreiskirchlichen Amt für Jugendarbeit unterstützt.


Foto: Kirchenkreis Neukölln

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